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Grundausbildung für Gemeindebedienstete

Die in den §§ 15 und 16 des Gemeindebedienstetengesetzes 2014 beinhalteten Bestimmungen zur Grundausbildung für Gemeindebedienstete wurden mit der aktuellen Verordnung der Burgenländischen Landesregierung neu geregelt.

Ziel und Inhalt dieser Verordnung ist die modulare Regelung der Ausbildungslehrgänge und Dienstprüfungen der Gemeindebediensteten aller Verwendungsgruppen der Verwaltung in weitgehender Anlehnung an die Grundausbildung des Landesdienstes. Bei der Auswahl der Gegenstände und der Prüfungsvorschriften wurde jedoch auf die von den Gemeinden zu vollziehenden Rechtsvorschriften angemessen Rücksicht genommen.

Zulassung zum Ausbildungslehrgang
Bevor Sie zum Ausbildungslehrgang zugelassen werden, müssen Bedienstete der Verwendungsgruppen gv1, gv2, a und b mindestens eineinhalb Jahre und Bedienstete der Verwendungsgruppen gv3, gv4, c und d mindestens ein Jahr im Gemeindedienst tätig sein.

Erfüllen Sie diese Voraussetzung, so müssen Sie zunächst um Zulassung zur Grundausbildung Gemeinde ansuchen. Das entsprechende Formular finden Sie hier.

Bitte übermitteln Sie das vollständig ausgefüllte Formular mit sämtlichen erforderlichen Unterlagen (genaue Infos dazu auf dem Formular) an folgende Adresse:

Amt der Burgenländischen Landesregierung
Abteilung 1 - Personal
Europaplatz 1
7000 Eisenstadt

Sobald Ihr Ansuchen seitens der Abteilung 1 bearbeitet wurde erhalten Sie per Post den Bescheid über Ihre Zulassung.

Start des Ausbildungslehrganges
Ein neuer Ausbildungslehrgang für alle Entlohnungsgruppen startet grundsätzlich jedes Jahr im September. Bei genügend Anmeldungen ist es möglich, dass parallel dazu auch im Jänner mit einem Lehrgang begonnen wird.

Die Module enthalten für alle Entlohnungsgruppen im Wesentlichen dasselbe inhaltliche Angebot. Lediglich bei einzelnen Modulen wird hinsichtlich des Inhaltes und Umfanges der Ausbildung zwischen den Entlohnungsgruppen gv1, gv2, a und b einerseits sowie gv3, gv4, c und d andererseits unterschieden. Eine Differenzierung nach der jeweiligen Entlohnungsgruppe erfolgt bei allen Modulen jedenfalls im Rahmen der abschließenden Teilprüfungen.

Mündliche Teilprüfungen:

Etwa eine Woche nach jedem Modul ist eine mündliche Teilprüfung abzulegen. Ausgenommen sind hier die Module 5, 9 und 12.

Schriftliche Teilprüfungen jeweils nach:

  • Modul 5 inkl. der fachlichen Inhalte der Module 1 bis 4
  • Modul 9 inkl. der fachlichen Inhalte der Module 7 und 8
  • Modul 12 inkl. der fachlichen Inhalte der Module 10 und 11


Projektarbeit und kommissionelle Abschlussprüfung:

Bedienstete der Verwendungsgruppen gv1, gv2, a und b haben vor Antritt zur Abschlussprüfung die Module 13 und 14 zu absolvieren sowie eine Projektarbeit in Form einer schriftlichen Hausarbeit zu verfassen. Das Thema der Projektarbeit ist je nach Fachproblematik in Abstimmung mit dem jeweiligen Einzelprüfer aus einem Gegenstand der Module 1 bis 4 oder 6 bis 8 zu wählen. Spätestens sechs Wochen nach Abgabe der Projektarbeit muss die mündliche Abschlussprüfung vor einer Prüfungskommission absolviert werden.

Hinweis:
Die einzelnen Module können auch von Bediensteten der Gemeindeverbände bzw. zu Fortbildungszwecken besucht werden. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass Gemeindebedienstete, die die Grundausbildung absolvieren müssen, vorgereiht werden.

Weitere Informationen zu den Inhalten der einzelnen Module erhalten Sie hier.